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athlete month2022Mit 8,13 Meter und zwei Sprüngen über 8 Meter sicherte sich der Appenzeller Zehnkämpfer hinter dem griechischen Olympiasieger Miltiadis Tentoglou (8,27 m) und vor dem Olympia-Dritten Maykel Masso aus Kuba  (8,08 m) an seinem ersten Diamond-League-Meeting ausserhalb der Schweiz im Weitsprung bei den Spezialisten einen Podestplatz. Nach Kariem Hussein, der vor sieben Jahren in Brüssel Dritter geworden ist, ist er damit erst der zweite Schweizer, dem dies an einem Meeting von diesem Format gelungen ist.

Simon Ehammer äusserte sich nach dem Wettkampf entsprechend begeistert: «Es fühlt sich grossartig an. Insbesondere auch, dass ich diese Marke von acht Metern auch in Rabat abrufen konnte, bei sehr schwierigen äusseren Bedingungen. Es windete sehr stark und war äusserst wechselhaft. Von einem Meter Gegenwind bis zwei Meter Rückenwind, gab es an diesem Abend alles. Es war entsprechend für uns Weitspringer nicht einfach. Ausserdem lag der Zehnkampf in Götzis erst eine Woche zurück, so dass ich diesen immer noch spürte. Dieser zweite Platz und das Resultat erfüllen mich mit grossem Stolz und sind einfach genial.» Der 22jährige Appenzeller setzt sich zum Ziel, sich an den Meetings in Oslo und Innsbruck noch einmal zu steigern, ehe er dann auch an den Weltmeisterschaften in Eugene (USA) im Weitsprung an den Start gehen wird. Vom Schweizer Fernsehen auf einen Vergleich mit Götzis angesprochen, meinte er: «Mit einem Meeting wie in Götzis lässt sich ein Meeting wie in Rabat aber nicht vergleichen. Götzis ist ein Mekka des Zehnkampfs. Es herrscht da eine unvergleichliche Atmosphäre. Da will man als Zehnkämpfer unbedingt wieder hin. Rabat war zwar ebenfalls eine besondere Erfahrung mit grossartigem Publikum. Bei einem Meeting wie in Rabat ist man im Weitsprung für eine oder eineinhalb Stunden in der Wettkampfarena. Bei einem Zehnkampf steht man zwei Tage auf dem Platz, was körperlich und mental eine enorme Herausforderung darstellt.» Mit den in im Rahmen des Zehnkampfs in Götzis erzielten 8,45 Meter hält Simon Ehammer weiterhin die Jahres-Weltbestleistung in dieser Disziplin und wurde vom Europäischen Leichtathletik-Verband erneut zur Wahl des Athleten des Monats Mai nominiert.

 

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