Aus den Händen der Präsidentin der EPFL Lausanne, Anna Montserrat i Morral, wurde Marco Odermatt der Titel "Doctor honoris causa" verliehen. Damit zeichnete die Hochschule auch die bereits über viele Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Schweizer Firma Stöckli aus. Anlässlich einer Podiumsdiskussion, an der neben Odermatt auch Mathieu Fauve, Chef Forschung&Entwicklung bei Stöckli, Véronique Michaud, Associate Professorin an der EPFL sowie Allegra Magnetti, ehemalige Skifahrerin und EPFL Alumnae teilnahmen, wurde über die Wichtigkeit der Forschung im Bereich des alpinen Skisports gesprochen. Beeindruckende Bilder aus dem EPFL-Labor unterstrichen die technologische Komplexität, welche im heutigen Hochleistungssport vorherrscht und die Wichtigkeit für eine im internationalen Vergleich eher kleinere Firma wie Stöckli, sich dank Projekten wie diesen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Es wurde viel über Exzellenz und den Umgang mit Druck gesprochen, aber auch über Sicherheitsthemen und darüber, wie Projekte wie das Alinghi-Segelprojekt zu gesellschaftsrelevanten Fortschritten im Alltag führen können.
Abgerundet wurde der Abend mit einer Versteigerung, bei der unter anderem Skier von Marco Odermatt unter den sprichwörtlichen Hammer kamen. Der Erlös floss in die EPFL-Stiftung.